Das RuSi Tagebuch - Geschriebenes bebildert (Fotos + Abstract Digital Art + Experimental Photograph)
Hier schreibe ich in unregelmässigen Abständen, was ich erlebt habe, was ich grad so denke, wie ich mich grad so fühle und sonst was mir alles durch den Kopf schwirrt. Kultur, Fotografie, Digital Art, Musik, digital art, Experimental Photography, KI, Klima, Frieden, Krieg, Politik, Gesellschaft, Demokratie-Erhalt, facts - Fakes, Lügen, Fakten // Allgemeines und persönliches ! Und meistens schön angereichert mit Zitaten und "Kleinen Weisheiten" -- seit 2025-01
Dienstag, 22. September 2026
Was würd ich tun, wenn es sie nicht gäbe
Was würd ich bloss tun, wenn es sie nicht gäbe.
Die Selbstgespräche. Diese kleinen täglichen Helferchen, diese wunderbaren Dialoge mit dem eigenen Selbst. Diese Vertiefung des sich selber annähern und immer besser kennenlernen. So frei, so offen, so ehrlich. So ganz ich selbst. So nah kommt dir sonst fast keine/r. Mal laut, dann wieder so richtig laut oder vielleicht auch leise, flüsternd oder gar nur in dir selbst. Still. Und dennoch kannst du es "hören".
Ich liebe diese Selbstgespräche. Ich mag diese Begegnungen mit mir selber.
Ich liebe Selbstgespräche. Irgendwann muß ich mich ja mit einem gescheiten Menschen unterhalten.
Georg Rechner (*1951), Aphoristiker
Selbstgespräche haben den Vorteil, daß man immer zu Wort kommt.
Freitag, 11. September 2026
Sonntag, 26. Juli 2026
Von der Toleranz und Akzeptanz
Verständnis heißt nicht, man kann etwas versteht, sondern es im Licht der Toleranz zu sehen.
Akzeptieren heißt, die Realität anzuerkennen. Respektieren heißt, die Würde des Anderen zu achten. Tolerieren heißt, etwas auszuhalten, das man nicht gutheißt.
Ertel, TimoToleranz beginnt mit dem Verzicht auf die kulturelle Inanspruchnahme von Recht und Unrecht, richtig oder falsch.
Die eigenen Merkmale nicht verlieren, doch auch die fremden akzeptieren, nur so kann Toleranz funktionieren.
Toleranz bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern Annehmen des Andersartigen.
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Nicht nur bezüglich Homosexualität, besonders auch bezüglich Glauben und Religion ist Akzeptanz und Toleranz ein Begriff, der bei zu vielen Menschen verkümmert oder gar nicht mehr vorhanden ist.
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Werden Andersgläubige Ungläubige genannt, ist dies unglaublich intolerant.
Der größte und wichtigste Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft: Wissenschaft entwickelt sich stets weiter, da durch Widerspruch inspirierbar. Religion dagegen will für Stillstand sorgen und täuscht dem Menschen damit etwas vor, was es nicht gibt.
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Es ist für uns alle eine riesengrosse Herausforderung, dass wir uns nicht dazu hinreissen zu lassen - zuerst durch fehlende Toleranz und Akzeptanz - dann dem Hass freien Lauf zu gewähren. Der Einfachheit halber. Und weil es so verdammt schwierig ist, sich vertieft mit den eigenen Gefühlen und Ängsten sowie den persönlichen Grenzen und ihrer Konsequenz auseinander zu setzen.
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Wo Bildung schweigt, predigt der Hass.
Gewalt und Hass sind immun gegen Liebe. Man kann sie nur mit Faust und Peitsche vertreiben. Das ist es, was für den Liebenden so schwer begreiflich ist.
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Darum...
Die Konsequenz des Glücks ist die Liebe. Sie trägt Hoffnung und Freude als Licht ins Herz
„Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf.“ – Buddha
„Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.“ – Dalai Lama
Nichts ist relativer als die Normalität. Exler, Georg-Wilhelm
Sonntag, 19. Juli 2026
Italien - Ligurische Küste: Sanremo, Bergeggi, Spotorno, Noli, Savona // Text: Italien und die Italiener
Montag, 1. Juni 2026
Viele kleine Abschiede
Mit 70 Jahren oder gar mehr kommt nun eine Zeit, in der sich die vielen kleinen Abschiede häufen können und werden.
Seien es Abschiede von geliebten Menschen seien es Abschiede von Musikern, Schauspielern oder grossen Denkern, Schriftstellern oder gar Führer dieser Welt, die du in jungen und vergangenen Jahren geliebt, bewundert oder gar vergöttert hast.
Seien es Gegenstände in deinem Haushalt, die du nicht mehr benötigst, die dir nichts mehr bedeuten, die einfach nur im Wege herumstehen oder in einer Schublade darauf warten, dass sie verschenkt, verkauft oder entsorgt werden können. Da du im Alter von über 70 Jahren vieles einfach nicht mehr brauchst, weil andere Dinge an Wichtigkeit zunehmen und gewisse materielle Güter an Bedeutung verlieren. Materielle Güter, die einzig noch die Daseinsberechtigung in Form einer Erinnerung, einer oft schönen oder zumindest interessanten Erinnerung.
Ich verneige mich vor all diesen Gegenständen. In Dankbarkeit denen gegenüber, die mir zu einer bestimmten Zeit etwas bedeutet haben, die mir wichtig waren und die meine Begleiter auf Zeit waren.
Prioritäten verändern sich - ein Zeichen des stetigen Wandels im Kleinen. Ein oft schmerzhaftes oder auch lustvolles Loslassen, das manchmal nicht nur einfach ist, das aber bewusst geübt werden kann.
Dienstag, 19. Mai 2026
Eine Reise im Mail - eine Reise im Osten Canada‘s - eine Reise voller Erlebnisse und Gedanken
Canada - Halifax, Lunenburg, Wolfville, Québec, Montreal - mit dm Auto und dem Zug.
Lang lang ist‘s her, dass ich zum letzten Mal Canada besucht habe. Früher - da war ich oft jährlich oder zumindest alle 1 1/2 Jahre in Canada. Vor allem in Québec und in Montreal.
Der Geburtsort meiner ehemaligen Frau und Mutter meiner beiden Töchter. Der Ort der Eltern von P. und der die Heimat der Grosseltern und Onkel, Tanten und Cousins meiner beiden Töchter. Ein halbes Leben haben wir immer wieder hier verbracht, so dass Heimat nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus Canada bestand.
Jetzt, nach vielen vielen Jahren bin ich also wieder hier gelandet. Diesmal mit Start in Halifax, denn meine Tochter G. hat es ausgerechnet hierher verschlagen. OK. Ausgerechnet sagt man wohl immer dann, wenn man noch keine grosse Ahnung hat. Keine grosse Ahnung davon, was Halifax bieten kann. Wie es sich anfühlt in Halifax und wie es sich lebt in Halifax.
Die Stadt ist schön, überschaubar und vor allem - liegt am Meer, am Atlantik. Dieses Meer prägt alles: das Leben, das Essen, die Freizeit. Es ist nicht nur überall, es ist auch überall zu riechen.
… wird fortgesetzt … schaumspäter wieder vorbei
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Liebe liebe Menschen ganz allgemein So, dieses 2025, das war ja wieder ein turbulentes Jahr - geprägt von leider meist schlechten Nach...
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Autor des Zitats nicht bekannt Wenn die, die sagen, dass man nichts mehr sagen darf, das Sagen haben, dann darf man nichts mehr sagen. Ein Z...
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