Montag, 1. Juni 2026

Viele kleine Abschiede

 



 

Mit 70 Jahren oder gar mehr kommt eine Zeit, in der sich die vielen kleinen Abschiede häufen können.

Seien es Abschiede von geliebten Menschen seien es Abschiede von Musikern oder Schauspielern Oder grossen Denkern, Schrift stellen und Führer dieser Welt, die du in jungen Jahren geliebt, bewundert oder gar vergöttert hast.

Zion es Gegenstände in deinem Haushalt, die du nicht mehr benötigst, die dir nichts mehr sagen, die einfach nur im Wege herumstehen oder in einer Schublade darauf warten, dass sie verschenkt verkauft oder entsorgt werden. Da du im Alter von über 70 Jahren vieles einfach nicht mehr brauchst, weil andere Dinge an Wichtigkeit zunehmen und gewisse materielle Güter an Bedeutung verlieren.

Ich verneige mich vor  allen Gegenständen Und ihm Dankbarkeit, die mir zu einer bestimmten Zeit etwas bedeutet haben Und meine Begleiter waren. Prioritäten verändern sich - ein Zeichen des stetigen Wandels im Kleinen.

Dienstag, 19. Mai 2026

Eine Reise im Mail - eine Reise im Osten Canada‘s - eine Reise voller Erlebnisse und Gedanken


Canada - Halifax, Lunenburg, Wolfville, Québec, Montreal - mit dm Auto und dem Zug.

Lang lang ist‘s her, dass ich zum letzten Mal Canada besucht habe. Früher - da war ich oft jährlich oder zumindest alle 1 1/2 Jahre in Canada. Vor allem in Québec und in Montreal.

Der Geburtsort meiner ehemaligen Frau und Mutter meiner beiden Töchter. Der Ort der Eltern von P. und der die Heimat der Grosseltern und Onkel, Tanten und Cousins meiner beiden Töchter. Ein halbes Leben haben wir immer wieder hier verbracht, so dass Heimat nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus Canada bestand.

Jetzt, nach vielen vielen Jahren bin ich also wieder hier gelandet. Diesmal mit Start in Halifax, denn meine Tochter G. hat es ausgerechnet hierher verschlagen. OK. Ausgerechnet sagt man wohl immer dann, wenn man noch keine grosse Ahnung hat. Keine grosse Ahnung davon, was Halifax bieten kann. Wie es sich anfühlt in Halifax und wie es sich lebt in Halifax.

Die Stadt ist schön, überschaubar und vor allem - liegt am Meer, am Atlantik. Dieses Meer prägt alles: das Leben, das Essen, die Freizeit. Es ist nicht nur überall, es ist auch überall zu riechen.


… wird fortgesetzt … schaumspäter wieder vorbei

Mittwoch, 22. April 2026

Lieber Walter, lieber Walti - Gedanken zu einem aktuellen berührenden Film über einen grossen Liedermacher und Künstler

 

Lieber Walti - so wie dich deine Freunde nennen, lieber Walter Lietha.

Am 16.4.2026 im ausverkauften Kino Rex in Bern. Da stehst Du nun, gross mit langem Haar. Irgendwie grad so, wie ich dich - es muss Mitte bis Anfang der 70-er Jahre gewesen sein - damals in Bern mit deiner fantastischen Band, sicher zwei oder gar dreimal, gesehen, gehört und erlebt habe.

Mit deinem warmen Bündnerdialekt deine Lieder gesungen hast, so als würde man dem Knistern eines Cheminee-Feuers lauschen.

Mir und vielen andern - damals jungen Menschen - aus dem Herzen gesungen hast, weil DU die Worte gefunden hast zum damaligen Denken und Fühlen und Erwachen in einer Erwachsenenwelt, von der wir uns ablösen wollten, aber auch nicht ganz. Mit all unseren Sehnsüchten, Zweifeln, Hoffnungen und Wünschen.

Du hast es fertig gebracht, mich an Themen heran zu wagen, die eigentlich eher fremd waren für mich - damals. Du hast mir Gefängnis, Gefangene, Fahrende oder einen klauenden Pösteler und Menschen - und nicht nur das Vreni - durch deine Texte näher gebracht, die sich sonst eher in weiter Ferne meines Alltagslebens bewegten.

Und dann auch die Liebeslieder oder die Themen wie Sehnsucht, Ruhelosigkeit, Reisen, Ferne und Nähe zugleich.

Und jetzt habe ich nach einer halben Ewigkeit durch diesen Film dein Leben, dein Musikerleben, deine Musik und dein Werk wieder gefunden. Habe dich als Mensch mit all den vielen Erfahrungen und Geschichten erfahren dürfen und war unheimlich dankbar dafür, dass sich an diesem 16.4. ein Kreis geschlossen hat. Es war plötzlich wieder wie damals. Einfach ich in der Hülle und mit dem Geist eines nun über 70 jährigen Mannes mit all den vielen Erfahrungen, Hochs und Tiefs und dennoch immer noch mit der einen oder andern Sehnsucht aus dieser Zeit.


Es wäre absolut wunderbar, wenn ich dich irgendwann wieder mal an einem Konzert irgendwo erleben und geniessen dürfte. Angetönt hast du ja, dass das eigentlich nicht ganz auszuschliessen sei. Falls sich jemand finden wird, der/die das auch möchte, organisiert und ermöglicht.

Denn, wie weiter unten ersichtlich ist, bist du als Person, als Mensch, als Liedermacher, als Poet, als früherer Rebell jetzt offenbar "stuben-reif" geworden und dein Lebenswerk wird nun gewürdigt so wie du es verdient hast. Und vielleicht auch deshalb du nun den Kulturpreis des Kantons Graubünden erhalten durftest.

Doch die grösste Anerkennung sind meiner Meinung auch all die Statements vieler bekannter Schweizer MusikerInnen im Film sowie die offenen ehrlichen Worte von KinobesucherInnen anlässlich der Premiere. 

Ich sag's mal mit meinem Worten aus dem Heute heraus: Du warst mein Held, damals. Und du wärst es auch heute noch, nein DU bist es auch heute noch. Immer dann, wenn ich eines deiner Lieder höre oder meine Gedanken zurück in diese ferne Vergangenheit eintauchen.

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Neu im KinoWalter Lietha: Er schrieb den Soundtrack der bewegten 1970er

Der Bündner Liedermacher Walter Lietha war eine grosse Stimme der 70er-Jahre. Dann verschwand er aus der Öffentlichkeit. Jetzt ist er wieder da: 2025 erhielt er den Bünder Kulturpreis, nun kommt der berührende Dokfilm «Drum sing i grad drum» über ihn ins Kino.

https://walterlietha-film.ch/

https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-walter-lietha-er-schrieb-den-soundtrack-der-bewegten-1970er

Weitere Links:

https://www.swissfilms.ch/de/movie/walter-lietha-drum-sing-i-grad-drum/770a9e54fc0444c5be56241e66825561

https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/besuch-bei-liedermacher-legende-walter-lietha-ich-bin-froh-nichts-ueber-musik-zu-wissen-id21877479.html

https://www.zeit.de/2025/41/walter-lietha-musik-zensur-schweiz

... sowie auch im youtube mit Videos aus dem Heute und Gestern.

Samstag, 4. April 2026

Der Traum von dieser neuen Partei


Es ist jetzt noch relativ früh, an diesem Osterfreitag Morgen, dem 3. April 2026. Ich trinke gerade den zweiten Kaffee und höre dem Geräusch des Geschirrspülers zu, der sich mit den Resten des gestrigen Abendessens mit einem Freund beschäftigt. Draussen hat es klaren blauen Himmel. Aber es ist kalt. Kalt im Vergleich zum Wetter vor einigen Tagen, das damals schon ein bisschen zu warm war für einen  durchschnittlichen März.

Wie dem auch sei. Bevor ich mich dem eigentlichen Morgenessen zuwende halte ich meinen Traum der letzten Nacht fest, nicht ohne zu erwähnen, dass ich schon sehr erstaunt bin, was sich bei mir manchmal so in Träumen für "Ideen", "Gedanken" und "Bilder" ansammeln, um dann auszubrechen und mich relativ überrascht in den Alltag zu entlassen.

Ob ich von mir als Hauptperson oder einem Unbekannten träumte, kann ich nicht mehr sagen. Und das ist eigentlich auch ganz egal. Ich spreche darum jetzt der Einfachheit halber halt in der dritten Person und nenne ihn einfach mal Albert. Weil ich keinen Menschen mit diesem Namen kenne und weil Albert doch eher ein veralteter Name ist und sich deshalb relativ wenig Menschen direkt angesprochen oder betroffen fühlen müssen. Auch weiss ich nicht, wie alt er war. Aber auch das scheint mir im Nachhinein nicht von grosser Bedeutung zu sein. Im Hintergrund spielt ein Cellist aus meiner Klassik App die Cellosonate in g-Moll III. Andante von Rachmaninow. Das passt.

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Albert ist ein politisch relativ aktiver Mensch. Denn er liest Zeitungen und versucht aufgrund dieser Informationen und all den ihm vorliegenden persönlichen Erfahrungen eine Meinung zu bilden. Im Wissen auch, dass diese "eigene Meinung" immer nur das Resultat vieler anderer Meinungen, Berichte, News, Facts, Fakes ist. Säuberlich im Gehirn zusammengetragen, behalten und sortiert.

Albert ist eigentlich und generell ziemlich glücklich mit seinem Leben. Und dennoch kann er seine Augen nicht davor verschliessen, dass er und all die andern Milliarden Menschen in einer doch relativ komplizierten Welt voller Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten leben. Ein Klimawandel der leider kaum mehr zu stoppen ist und dessen Auswirkungen sich mit jedem Jahr dramatischer manifestieren. Ein neuer rechtslastiger Konservatismus der immer extremere Formen annimmt und Werte wie Akzeptanz, Toleranz, Miteinander, Gemeinsamkeit etc. mit Füssen tritt. Demokratische Rechte und Systeme zunehmend Diktaturen und autoritären System weichen, weil oft die freien Menschen selber den Weg ist diese Unfreiheit und Unterdrückung an der Urne vorbestimmt haben, um dann vielleicht zu spät zu realisieren, dass es einfach zu spät ist. Denn es scheint, dass sich das Zitat "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber" zu bestätigen scheint. 

Albert sieht auch, dass viele Menschen faul geworden sind, sich an politischen Prozessen aktiv zu beteiligen und andere, die es gerne tun würden aufgrund rechtlicher Umstände nicht tun dürfen. Menschen die in einem Land leben aber ihr Schicksal in diesem Land nicht mit demokratischen Mitteln mit bestimmen dürfen/können. Als Spargelstecher oder Gemüse/Obst Pflücker willkommen. Als Bürger auf Augenhöhe nicht.

Also gründet Albert eine neue Partei und nennt sie in einem ersten Schritt "Die Partei der andern". In dieser Partei übernehmen Menschen, die über alle demokratischen Rechte und Mittel verfügen die Rolle eines Vermittlers oder eines Alter-Egos. Kurz: Albert ist das "Double" oder der Avatar von einem an Politik interessierten Menschen in einem Land, in dem dieser Mensch keine politischen Rechte besitzt.

Das wird klar in den Wahlunterlagen deklariert - mit Foto der beiden und den üblichen Beschreibungen zur Person, irgendwo zwischen Wahrheit und kleinen Schwindeleien und gewisser Selbstüberschätzung. So können können sich StimmbürgerInnen informieren und entscheiden. Diese Partei wirbt mit Transparenz und stellt den Solidaritätsgedanken in den Vordergrund.

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So weit ,so gut der Traum. Beim Nachdenken kommen mit aber Zweifel, ob so eine Partei überhaupt von jemandem gewählt würde. Denn Chancen hätte diese Partei wohl nur bei anderen Menschen ohne politische Rechte und mit Interesse an Mitgestaltung ihrer Zukunft in ihrem Gastland. Und diese wiederum hätten als WählerInnen ja keine Avatare oder Alter-Egos.


Avatar: Ein Avatar ist dein Profilbild oder eine Figur, die dich repräsentiert.

Alter-Ego: Ein Alter Ego ist so etwas wie ein zweites Ich – eine andere Seite deiner Persönlichkeit.


Nachtrag: Ich träume gern. Jedoch - nicht alle Träume gefallen mir. Oft erinnere ich mich an die weniger schönen ebenso wie an die schönen leider nur sehr kurze Zeit. Zu kurz um sie niederzuschreiben.  Zu flüchtig um mich länger als ein paar Augenblicke daran zu erinnern und mir weitere Gedanken darüber zu machen. Und manchmal sag ich mir: "Deine Träume ersetzen dir - im weitesten Sinn - einen Therapeuten". Oder auch: "Mit jedem Traum kannst Du etwas loslassen, was sich den Weg nach draussen sucht". Also verbleibt die Frage zu der ich die Antwort nie erfahren werde: Wie viel solcher oder ähnlicher Träume schlummern noch in mir, drängeln, schubsen und wollen endlich raus in die Realität eines soeben aus dem Traum erwachten Ich ?


Mittwoch, 7. Januar 2026

Der KI mit KI ein Schnippchen schlagen -- und zum neuen Jahr

Bereits in jungen Jahren war ich clever und vorausschauend. Denn ich wusste schon damals, dass man der KI nur mittels KI ein Schnippchen schlagen kann und so entstand schon in jungen Jahren mein ultimatives Bewerbungs-Foto. Dies war der Start einer unglaublichen Karriere und Erfolgsgeschichte. (Humor - Satire --- Ende)





Der Grund, warum viele CO's und HR-Manager aber immer noch zögern mit dem breiten Einsatz in der Praxis sollen die zögerlichen Selbst-Versuche mit eigenen Fotos und den verblüffenden Ergebnissen sein.


Zum neuen Jahr










Dienstag, 16. Dezember 2025

Neujahrs-Gedanken 2025 <-> 2026



Liebe liebe Menschen ganz allgemein

 

So, dieses 2025, das war ja wieder ein turbulentes Jahr - geprägt von leider meist schlechten Nachrichten, von denen viele vielen von uns gar nicht gut gefallen haben. Konflikte und Kriege, ein nimmermüder Klimawandel und seine Folgen. Eine USA, für die Unverständnis und Kopfschütteln die wohl harmloseste Reaktionen sein können. Oder ganz allgemein dieser „neue“ rückwärts gewandte Konservatismus, der so viel Gutes der letzten Jahre zerschlagen will. Und dann all dieser Hass und diese Hetze - hüben und drüben. Nicht zu vergessen eine KI/AI, von der wir noch nicht genau wissen, ob anfängliche Euphorie, Spass und spürbarer Nutzen nicht schon bald einer enormen Gefahr und Bedrohung Platz machen müssen

     
Doch es gab natürlich zum Glück auch viele gute, schöne Nachrichten + Ereignisse: Die Schweiz ist nach wie vor eine stabile, gut funktionierende Direkte Demokratie. Den einen mal ein bisschen zu weit links, den andern ein wenig zu viel rechts. Aber immer stabil und solid. Und dann war da diese Frauen Fussball EM. Was für ein tolles, farbiges, fröhliches Fest und Ereignis, gerade auch in Bern. Oder all die wunderbare Musik, die auch dieses Jahr für uns komponiert und interpretiert wurde sowie all die zahlreichen neuen Filme, welche uns zu unterhalten, beeindrucken und gar begeistern vermochten. Und immer wieder diese schöne wunderbare Natur, welche uns Ruhe und Glück bescheren kann. Oder all unsere bereichernden wunderbaren Menschenbeziehungen, die uns so gut tun und wichtig sind - für ein glückliches Leben in unsicheren Zeiten.

 

Persönlich ging es mir gut im diesem Jahr. Gesundheit stabil und gut. Tee geniessen, Natur, Wandern, Fitness, Sauna, ein bisschen Schalk, viel Humor und Frohsinn und immer häufiger auch Meditation prägten meinen gut ausgefüllten Rentner-Alltag. Viel Musik machen und natürlich Fotos knipsen und bearbeiten. Ich entdeckte auch das „Nur-mit-mir-alleine sein“ und diese wunderbare Ruhe und auch das Glücksgefühl, das ich dabei empfinde. Zudem durfte ich im Kreise vieler geschätzter geliebter Menschen und bei grosser Hitze meinen 70-igsten Geburtstag feiern. Immer noch mit viel echtem Haar auf dem Kopf - der Wuschelkopf eben. Und ich empfand auch in diesem Jahr wieder eine grosse Dankbarkeit. Dafür, dass ich auf der „sonnigen Seite“ des Lebens leben darf. Dafür, dass es mir an nichts fehlt, wenn meine Ansprüche sich in Grenzen halten. Eine wunderbare Reise nach Paris zeigte mir, wie schön und bereichernd es doch ist, andere Lebensweisen und Kulturen zu sehen und zu erleben oder einfach nur mal rasch daran zu schnuppern.

  

Ich wünsche mir für's 2026: Mehr Frieden, mehr Gerechtigkeit, mehr Liebe ganz allgemein, wieder mehr Akzeptanz und Toleranz, eine Demokratie die überleben möge, mehr Respekt andern gegenüber. Mehr miteinander statt gegeneinander. Einigen Mächtigen weniger Macht - weniger Hass und Gier. Uns allen andern ganz generell mehr Mut und Zuversicht und all unseren lieben Nachkommen eine schöne gerechte lebenswerte Welt und Zukunft ! Ja, genau das wünsch ich mir.
  

Und DIR wünsche ganz herzlich einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr !   RuSi
  

    Mein fotografischer Jahresrückblick für dich !      FOTOBLOG

Montag, 22. September 2025

Ein Zitat "Wenn die, die sagen, dass man nichts mehr sagen darf, das Sagen haben, dann darf man nichts mehr sagen."

Autor des Zitats nicht bekannt

Wenn die, die sagen,
dass man nichts mehr
sagen darf, das Sagen
haben, dann darf man
nichts mehr sagen.

Ein Zitat dreht seine Runden, in meinem Kopf. Reaktionen in den sozialen Medien, vor allem auf X, haben mir gezeigt, dass diese 19 Worte, schön in eine logische Reihenfolge gebracht, von vielen nicht verstanden werden, verstanden werden wollen oder ganz absichtlich ins Lächerliche gezogen werden.
Mir wurde klar, wie viele Menschen sich offenbar wünschen, dass eine Meinungs-Diktatur - ähnlich wie die, welche im Moment in den USA rapid schnell im Aufbau und Ausbau ist - auch bei uns in den europäischen Demokratien installiert werden soll. Vielleicht, weil sie - wie vermutlich wir alle - von diversen Ereignissen auf dieser Welt (Klimanotstand, Hunger, Kriege, soziale Ungerechtigkeit, etc. völlig überfordert sind. Dazu kommt das tägliche Bombardement mit Fake-News (vermutlich orchestriert aus Russland, China und den USA) sowie die Angst vor einer KI / AI, welche nebst einigen positiven Aspekten vor allem Unsicherheit verursacht. Werden wir Menschen die KI beherrschen können ? Wer wird die KI in naher Zukunft beherrschen und was sind seine/ihre Absichten ? Werde ich, ganz konkret, ich durch die KI eigentlich ein überflüssiges Wesen, welches die Dinge schlechter kann als die KI selbst, nur Geld kostet, krank werden kann, einen Willen entwickeln kann, der Systeme stört oder gar zerstört, sogenannte soziale Gerechtigkeit einfordert und den halben Planeten kahl frisst und die Umwelt aufs Übelste zerstört.

Müssen darum die vermeintlichen Probleme, dass man Menschen mit schwarzer Hautfarbe nicht mehr N**** sagen darf, dass man neu dem Schokokuss nicht mehr M******** sagen darf einfach nur Platzhalter für eine generelle "Wut" allen Veränderungen gegenüber, die vermeintlich ausschliesslich von Linken und Grünen ausgelöst wurde, um uns freien Menschen zu knechten, verbal wenigstens ?

Hängen wir so sehr an ein paar alten überholten Worten ? Ist es genau das, was der Auslöser für Lebensglück oder Unglück ist ?
Unsere verdammte Angst vor Veränderungen und der fehlenden Einsicht, dass auch heutige junge Generationen (Menschen, Forscher, Wissenschafter, Fachpersonen ...) einfach nur das Recht haben und es in Anspruch nehmen, Dinge zu verändern, Sprache zu verändern und so dem Zusammenleben neue Qualitäten geben wollen ? So wie wir das damals auch getan haben. Ist das alles schon vergessen ?

Darum die Schlussfragen: Wie zufrieden bist Du heute ? Wie glücklich bist zu gerade ? Von was könnte das abhängen ?


 

Viele kleine Abschiede

    Mit 70 Jahren oder gar mehr kommt eine Zeit, in der sich die vielen kleinen Abschiede häufen können. Seien es Abschiede von geliebten Me...